Kindle Paperwhite und Buchrezension

Ich lese gerne Bücher, aber ich ertappe mich doch einfach zu oft vorm Fernseher. Oder bin durchs surfen im Internet abgelenkt. Rechnet man dann noch dazu, dass ich öfters fotografieren fahre und dementsprechend viele Bilder nachbearbeitet werden müssen (was auch unglaublich Spaß macht) oder an Fotobüchern gebastelt wird, dann kommt das Lesen bei mir wirklich zu kurz.

Letzens war ja wieder Prime Day bei Amazon und eigentlich wollte ich ja nichts kaufen. Eigentlich. Es wurde dann doch ein Kindle Paperwhite. Wenn man bedenkt was ich gerade kurz vorher geschrieben habe, macht das eigentlich keinen Sinn. Weil am grundsätzlichen Zeitproblem ändert ja eine andere Form des Lesens nicht wirklich etwas. Aber es gibt erst mal wieder einen Reiz, die neue Technik zu testen.

Und so kam es, dass ich innerhalb eines Tages mein erstes Buch auf dem Kindle fertig gelesen habe und schon mitten im zweiten Stecke. Da ich zudem große Lust habe meinen Block hier zu reanimieren, dachte ich mir, was läge Näher als eine kleine Rezensionsserie zu verfassen? Über das Kindle werde ich sicherlich auch noch eine Rezension verfassen, aber dafür muss ich mich zuerst noch ein wenig mehr damit beschäftigen.

Das erste Buch war ein Science Fiction Buch namens „Transport“ von Phillip P. Peterson. Zum Autor findet man folgendes: „Phillip P. Peterson arbeitete als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.“ Und es ist quasi sein Erstlingswerk. Das möchte ich bei meiner Kritik mit einfließen lassen.

Um was geht es bei dem Buch nun?
Auf dem Meeresgrund vor Kalifornien finden Taucher ein außerirdisches Artefakt. Das Artefakt hat die Form einer ca. 10m³ großen Sphäre und wird vom Militär/NASA direkt ins Landesinnere verfrachtet in ein Militärsperrgebiet wo es weiter von Wissenschaftlern untersucht werden soll. Allerdings stellen sich die Versuche schnell als gefährlich heraus. Deshalb wurden zehn zum Tode verurteilte Sträflinge mehr oder weniger gezwungen, sich als Probanten zur Verfügung zu stellen. Es ist schwierig mehr zur Story zu schreiben ohne zu spoilern, deshalb nur noch mein Eindruck der Geschichte: Die Grund-Idee fand ich eigentlich klasse, ich liebe Bücher wo es um seltsame Artefakte und Rätsel geht und es hat Spaß gemacht zu lesen, was es damit auf sich hat. Die Personen und allgemeine Handlung waren allerdings etwas sehr flach und einfach geraten. Es ging eigentlich mehr darum die Grundidee voranzutreiben und hinter die Funktionen des Artefakts zu gelangen. So erlebt man dann Schritt für Schritt das vorgehen bis zur Lösung, die Charaktere waren halt einfach dafür da. Mehr auch nicht. Kurzweilig und würde deshalb trotzdem 6/10 Punkten vergeben.

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